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Was hier geschrieben wird, kann man, muß man aber nicht lesen. Keine Sätze für die Ewigkeit, nicht für die      Nachgeborenen, erst recht nichts für`s Geschichtsbuch. Muß auch nicht jedem gefallen. Wer sich darüber aufregt, hat selber schuld. Wer Ordnung in den Texten sucht, wird vergeblich suchen. Chaotisch? Ganz gewiß, mehr intuitiv, einfach so hingeschrieben, was die grauen Zellen gerade bewegt, nicht selten aus dem Bauch heraus, was bekanntlich im allgemeinen Leben nicht immer zu guten Ergebnissen führen muß, ganz allgemein mal angemerkt. Die Welt an sich, ob Mikrokosmos oder das große Ding, ist unerschöpflicher Nachrichtenlieferant und Ideengeber ...

06.05.22

Die Umstände machen´s möglich. Der Krieg in der Ukraine läßt eherne Prinzipien und Grundsätze wanken. Die Realität holt die Träumer ein. Waffenlieferungen, ausdrücklich auch schwere Waffen, auch solche, die für Angriff, nicht nur zur Verteidigung geeignet sind, sollen ins Kriegsgebiet geliefert werden. Maßgebliche Leute aus dem grünen Lager. "Frieden schaffen ohne Waffen?". Klappt wohl nicht immer, wie man sieht. Doch Respekt vor der Einsicht und Korrektur!

08.04.22

Es ging um das weitere Thema "Klima". Einige Stimmen aus Unionskreisen gefielen zwei jungen Frauen aus dem rot-grünen Lager nicht. Da fielen folgende Worte:  ".......das sind reaktionäre Kräfte ....". Da stockt einem der Atem. Bei Stalin und Co. bedeutete das Straflager und Tod. Dem Blogger wurde mal energisch bis feindselig entgegengehalten, er habe mit der Bitte um "Unterlassung" Diktatoren-Sprech angewendet. Das sei "krass"!

Manchmal muß man sich kneifen, um das Gehörte oder Gelesene als tatsächlich real existierend wahrzunehmen.



15.03.22

Die Erdbevölkerung beträgt zur Zeit rd. 7 Milliarden Menschen. Und weniger als zehn Männer, die über ein Atomwaffen-Arselnal verfügen, wären in der Lage,  die Hälfte der Menschheit, vermutlich noch mehr, zu vernichten. Einer von ihnen droht seit kurzem mit dem Einsatz dieser Waffen. Wir schreiben das 21. Jahrhundert.

Wer entwaffnet diese alten weißen Männer, die in der Lage sind, den Planeten unbewohnbar zu machen? Da kommt der Traum von einer Weltregierung auf. Keine zweihundert Nationalflaggen, keine zweihundert Nationalhymnen, eine einzige kosmopolitische Regierung, die alle sieben Kontinente umfaßt. So ähnlich wie die "Vereinten Nationen", nur mit Regierungsmandat. Utopie? Märchen? Hirngespinst? Verrückt?

Ja, das alles ist das zweifellos. Doch es gibt in diesem Augenblick in einem nicht allzu fernen Land einen einsamen Mann, der wohl in Minutenschnelle in der Lage ist, das atomare Inferno zu zünden. Verrückter als diese Möglichkeit, als diesen Zustand gibt es doch nichts auf dieser Welt.

12.03.22

Es gibt sie wirklich, die Häuser ohne auch nur ein einziges belletristisches Buch. Bis auf die Schulbücher der Kinder. Dafür laufen zwei oder drei Fernseher im Dauerbetrieb.



03.03.22

Die Bilder gehen dem Blogger nicht aus dem Kopf, er fühlt sich an den Tiananmen-Platz in Peking erinnert, als 1989 ein Mann im weißen Hemd alleine vier Panzer an der Weiterfahrt hinderte, indem er sich ihnen in den Weg stellte. Was aus ihm wurde, ist nicht bekannt. Nun zeigte man Bilder von Ukrainern, die sich russischen Panzern in den Weg stellten, ungeschützt, unbewaffnet. Nicht viel war zu sehen.  Einer der Panzer, vor dem ein Mann auftauchte und die Hände ausstreckte , um ihn zu stoppen, hielt abrupt an, so daß der Kampfwagen nach vorne nickte. Mehr war nicht mehr zu sehen. Wer nach Helden sucht, dort sind sie zu finden.

22.02.22

Seit einer Woche weilt der Blogger auf einer Hallig. Merkwürdig, jedes Mal die gleiche Erfahrung. Verläßt er das Festland, verläßt er - fast - die ganze Welt. Sie interessiert ihn nicht mehr. Ein Leben wie auf einem fernen Planeten, weit weg von dem unsrigen. Kein Fernsehen, obwohl auf dem Zimmer ein durchaus modernes Teil steht, keine Zeitung, obwohl auf dem mitgeführten Tablet einige abonnierte Exemplare aufgerufen werden könnten. Ja, könnten, aber er tut´s nicht. Es gibt Besseres, über das man hier draußen nachdenkt, was man sieht, fühlt, schmeckt.



12.02.22

"Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen." 

Dieser Satz wird Voltaire zugeschrieben, wohl irrtümlich. Eine Frau soll ihn niedergeschrieben haben, als sie von einem seiner zahlreichen Briefe berichtete und damit seine grundsätzliche Einstellung zur Redefreiheit darlegte.

Bei uns im Land haben wohl nicht sehr viele Menschen von diesem Satz gehört. Bei uns wird die Redefreiheit und damit auch die Meinungsfreiheit nur in Sonntagsreden beschworen. Ansonsten werden Redner und Rednerinnen, die vom schmalen Grat des gutgeheißenen Mainstreams abweichen, nicht eingeladen, ausgeladen, bei ihrer Rede ausgebuht und ausgepfiffen, tätlich angegriffen, um ihre berufliche Existenz gebracht. Man hat dieser Art des Umgangs mit Unerwünschten schon einen Namen gegeben: "Cancel Culture".

09.02.22

Annalena Baebock, die neue Außenministerin, mit Soldatenhelm und schußsicherer Weste vor der Kamera. Ein Bild wie aus dem Versandkatalog eines Outdoor-Händlers. Dann ein paar Sätze in die Kamera, wie aus einem Schulaufsatz abgelesen. Der politische Zirkus ermöglicht erstaunliche Karrieren. 



02.02.22

Irgendwie tröstlich zu wissen, daß die Eiferer, Fanatiker, Wütenden immer auch auf andere Eiferer, Fanatiker, Wütende stoßen, die allerdings mit gegenteiligen Heilsversprechen daherkommen. Sie werden gemeinsam ihres Lebens nicht mehr froh.

Die Jakobiner der 21. Jahrhunderts.

29.01.22

Der neue Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck hat bemerkenswerte Sätze gesprochen:

"Das Antlitz des Landes wird sich verändern." und : "Wir werden das Land verändern." Sein Programm werde "tief in die gesellschaftliche Wirklichkeit eingreifen" und es werde die "kulturelle Identität von ländlichen Räumen verändern."  Und er will "voll ins Risiko" gehen und "vielleicht gelingt es ja auch."

Deutschland soll wohl aus der Steinzeit in die Moderne transformiert werden, kann man die Botschaft übersetzen, die Bundesrepublik ist in den fast acht Jahrzehnten ihres Bestehens von lauter Stümpern und Ahnlungslosen regiert worden. Da bedarf es des Philosophen und Literaten, um dieses Land endlich in eine bessere Welt zu führen. Und niemand fällt ihm in den Arm.

Wo steckt eigentlich Olaf Scholz? Diese Frage stellte auch schon der "Spiegel". Nach der noch geltenden Verfassung des Landes bestimmt der Bundeskanzler die Richtlinien der Politik.



28.01.22

Corona hat viele neue "Outdoor"-Sportler geboren. Einem davon begegnet seit kurzem der Blogger auf einer seiner Laufstrecken in der Morgendämmerung, schon von weitem zu erkennen an dem hellen Scheinwerfer, den er sich um den Kopf geschnallt hat und durchaus für die Ausleuchtung des Weges für ein Kleinkraftrad geeignet ist. Er läuft nicht, sondern er geht, Walking, wie das korrekt heißt, mit Stöcken. Der Läufer braucht kein künstliches Licht, das Dämmerlicht reicht aus. Dem Walker offensichtlich nicht, er blendet den Entgegenkommenden mit seiner Riesenlampe, weil sie zu hoch eingestellt ist, gibt einen mürrischen Gruß zurück, weil noch ein anderer so frei ist, auch frühmorgens auf die Piste zu gehen. Nicht erst seit Corona.  

27.01.22

Der nicht unbedingt als systemkritisch bekannte WDR gibt der Bevölkerung Ratschläge hinsichtlich zu treffender Vorkehrungen für den Fall von Stromausfällen:

"Grundvorrat für zehn Tage. Lebensmittel: Frisches und Konserven, die auch kalt gegessen werden können. Wasser: Nicht nur in Flaschen zum Trinken, sondern auch zum Waschen Kochen Spülen".

Ein Szenarium für den Fall, daß der Strom aus Wind und Sonne nicht ausreicht, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, wie argwöhnische Menschen vermuten?

Wenn der Blackout mal passiert oder der Strom rationiert wird, kennt man schon die offizielle Erklärung dafür: "Alternativlos".



26.01.22

Robert Habeck, Studium und Promotion in Literatur, Studium in Philosophie, Germanistik und Philologie. Von erwähnenswerter beruflicher Tätigkeit ist nichts bekannt. Neuerdings ist er Wirtschaftsminister und damit wesentlicher Entscheider für eine der bislang leistungsfähigsten Volkswirtschaften rund um den Globus samt davon abhängigen achtzig Millionen Bundesbürgern. Und Vizekanzler ist er ebenfalls.

Habeck  gehört den "Grünen" an, die bei der zurückliegenden Bundestagswahl 14,8 % der Stimmen erhielten. Von den Wahlberechtigten wählte also nur jeder 7. seine Partei. Doch das ficht ihn nicht an.

 

24.01.22

Die neue Umweltministerin und damit auch verantwortlich für die Reaktorsicherheit, sprich: Kernenergie, heißt Steffi Lemke. Ausbildung: Polytechnische Oberchule in der DDR, Ausbildung zur Zootechnikerin, drei Jahre Briefträgerin, Abitur, Studium der Agrarwissenschaften. Offenbar genügen diese Ausbildung und der beruflicher Werdegang für die Leitung des Ressorts.



21.01.22

Brot und Spiele. Kochsendungen und Quizsendungen. Ach ja, und Krimis. Daraus - so scheint`s  - besteht inzwischen in der Hauptsache die Programmvielfalt der Fernsehsender, der öffentlich-rechtlichen und gleichermaßen der privaten.  Das ist aus dem ursprünglichen Programm-Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - der sogenannten "medialen Grundversorgung" -  geworden.

16.01.22

Lachen oder weinen? Der Blogger wurde, nachdem er jemanden höflich gebeten hatte, eine bestimmte Handlung „zu unterlassen“, wegen dieser Wortwahl von demjenigen sogleich in die Richtung der Rechten geschickt, in die Riege der Despoten, der Diktatoren verortet, begleitet mit dem Schimpfwort „krass“ für sein Fehlverhalten in der Wortwahl.

Nun ergibt es sich, daß – im Zusammenhang mit der unseligen Corona-Pandemie – nun eine neue Verordnung das Licht der deutschen Verwaltungswelt erblickt hat, und zwar die „Absonderungsverordnung“, abgekürzt – in Abkürzungen sind wir kaum zu schlagen – „AbsonderungsVO“.  

In einigen Bundesländern ist sie schon in Kraft, die anderen werden sicher bald nachziehen? Um was es geht? Eine andere Wortschöpfung für „Quarantäne“.

Der Begriff „Absondern“ hat allerdings eine fatale Nähe zu dem Begriff „Aussondern“, und der erinnert an das schreckliche Aussondern von Menschen, die an Bahngleisen und Bahnhöfen in die eine oder die andere Richtung ausgesondert wurden, wobei eine der Richtungen den Tod bedeutete.

Das Pikante an der Sache ist, daß an der Einführung der sogenannten „Absonderungsverordnung“ jene politischen Kreise maßgeblich beteiligt sind, denen sich der eingangs Erwähnte eng verbunden fühlt. Doch – man ahnt es schon – diese Verordnung, das mit der „Absonderung“, ist natürlich etwas vollkommen anderes, läßt sich keinesfalls vergleichen, das hat mit „krass“ nichts zu tun.  



11.01.22

Der neue Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck- gleichzeitig zuständig für die Klima-Entwickung in der Welt- ist studierter und promovierter Literat. Und Philosoph dazu. Noch Fragen?

02.01.22

Kiel hat inzwischen einen "Chief Digital Officer" auf der Gehaltsliste. Heute wird in der Zeitung eine "Dog Walkerin" vorgestellt.  Nur die Spitze des Eisbergs wird sichtbar. Es wimmelt inzwischen von solchen Anglizismen, für die es durchaus deutsche Begriffe bzw. Wörter gibt. Um was geht`s hier? Wichtigtuerei?

Prahlerei ? Übergewichtung des eigenen Tuns? Klar, "Gassi-Geherin" klingt nicht so weltfraulich, und die Bezeichnung "Leiter der Digital-Abteilung" gibt auch nicht so viel her.

Und nein, der Blogger ist kein Deutschtümler, hält beispielsweise nichts von dem Stellenwert, der gemeinhin Nationalflaggen und Nationalhymnen eingeräumt wird, empfindet es als beklemmend, wenn bei Sportveranstaltungen zu den Klängen von Nationalhymnen junge Männer inbrünstig mitsingen, womöglich noch die Hand an die linke Brustseite gedrückt. So hat man vor nicht allzu langer Zeit die Männer in den Krieg geschickt.



01.01.22

Manche Menschen sind immun gegen vorsichtig geäußerte Hinweise. Schon vor Jahren wurde ein Vieljogger über drei Ecken vergeblich darauf hingewiesen , daß ihm eines nicht allzu fernen Tages die läuferische Invalidität - Fußgelenke, Knie, Hüfte - drohe. Er rannte fast jeden Tag, oft dabei Asphalt- und Pflasterstrecken, lief eine Menge Marathons, die bekanntlich ausnahmslos über Straßen und Bürgersteige verlaufen. Mal abgesehen von den "Ferner liefen" - Resultaten, ist genau das nun eingetroffen, was vorhergesagt wurde. Denn der Gute ist unter anderem zu schwer für die ehrgeizige Lauferei. Wer nicht weit von 80 Kg entfernt oder noch mehr auf die Waage bringt, sollte tunlichst die Finger - besser: Die Füße ;-) - vom Laufen lassen. Laufen ist eine Aneinanderreihung von Sprüngen, was die Disziplin vom Gehen unterscheidet. Deshalb gibt´s dort auch "Geh-Richter", denn beim sportlichen Gehen muß - im Gegensatz zum Laufen - immer ein Fuß den Boden berühren. Und was die vielen Sprünge auf hartem Untergrund mit dem menschlichen Bewegungsapparat anzurichten vermögen, kann man sich unschwer vorstellen. Schwimmen, Gehen, Radfahren sollten die diejenigen zu ihrer Disziplin machen, die zu viele Pfunde auf den Rippen haben. Aber, um Himmels willen, nicht laufen.

31.12.21

Egozentriker, Selbstverwirklicher, Mann wie Frau, zeichnen sich oft dadurch aus, daß sie nicht partnerfähig sind. Kaum jemand hält es mit ihnen lange aus, sie sind nicht imstande, Kompromisse einzugehen, aus denen das Leben nun mal besteht. Am Ende sind sie alleine, vereinsamen, legen sektiererhaftes Verhalten an den Tag. An ihren Gesichtern ist ihr Leben abzulesen. Zu Scherzen sind sie nicht aufgelegt, verstehen keine Witze, können nur noch ironisch, spöttisch, überheblich lachen.



30.12.21

Empathiefreie Menschen legen diese Eigenschaft oft nur gegenüber anderen Menschen an den Tag. Geht es hingegen um sie selbst, sind sie mimosenhaft empfindlich, nachtragend, rachsüchtig. Sie teilen aus, aber einstecken können sie nicht.

30.12.21

Oh, Karl Lauterbach, was ist mit Dir geschehen? Bislang ein Fels in der Strömung, auffällig, individuell, nonkonform. Und nun? Wo ist die Fliege, das unverwechselbare Utensil um Deinen Hals, der Ausdruck Deiner Individualität? Bist auch dem Trend erlegen, der seit geraumer Zeit - fast - alle Männer heimgesucht hat und weiterhin heimsucht? Keine Krawatte mehr, kontrolliert unrasiert. Bis in die höchsten Positionen, in der Wirtschaft wie im politischen Betrieb, grassiert die Sucht, in dem neuen Outfit aufzutreten. Selbst Schönling Lindner läßt die Barthaare sprießen und den Hemdkragen offen. Doch das vermeintlich Bequeme, Lässige, zumindest was das unrasierte Gesicht angeht, täuscht. Sie sind genau so eitel wie zuvor, denn der Bart muß ja jeden Morgen auf das augenscheinlich passende Maß zurechtgestutzt werden. Also wohl sogar mehr Arbeit als glatt rasieren.

Was sagt uns das alles? Nichts Erfreuliches. Sie alle tanzen nach einer Pfeife, keine Spur von Selbstbewußtsein, von wahrer Individualität, sie schwimmen mit dem Strom, legen eine Uniform an, wagen es nicht, der Konformität fernzubleiben, verhalten sich so, wie sich die Menge verhält. Schade, Karl Lauterbach, schon wegen der Fliege hätte ich Dich als Gesundheitsminister freudig begrüßt. Es steht zu befürchten, daß bald auch der noch fehlende Dreitage-Bart Dein Kinn zieren wird. 



29.12.21

Ein Schlagersternchen beklagt sich über Haß und Neid und alle anderen Übel, die in den "Sozialen Medien" verbreitet und ausgeteilt werden.

Tja, gute Frau, niemand wird gezwungen, sich dort einzuloggen, geschweige denn das zu lesen, was da abgesondert wird von vielen Leuten, die auf Facebook, Twitter und Co. ihre sonstige Bedeutungslosigkeit und Ohnmacht ausleben. 

28.12.21

Zeit ist unmenschlich. Jede Minute verwundet, die letzte tötet.



27.12.21

Selbsternannte Intelektuelle und Welterklärer erleben böse Überraschungen. Wo auch immer sie hinkommen, immer sind schon andere dort gewesen.

26.12.21

Wenn die "Forever Young Generation" sich des Jugendsprechs bemächtigt, wird´s besonders peinlich. Dann ist da von "krass" die Rede, zu steigern noch mit "voll" davor.



25.12.21

Was ist Sexismus? Klar, weiß doch jeder. Männer pfeifen Frauen hinterher, machen schlüpfrige Witze, machen sie verbal an, starren  in eindeutiger Weise auf Po, Schritt und Busen, können nicht immer die Finger an sich halten.

Warum tragen Frauen einen Ausschnitt, der die Brüste im Ansatz zeigt, warum hautenge Hosen, Mini-Röcke, Bikinis, die mehr Kordeln ähneln als Textilstoff? Würden sie sich auch so zeigen, wenn sie auf einer einsamen Insel lebten wie einst Robinson Crusoe?  Nein, würden sie nicht. Das alles ist für die Blicke der anderen hergerichtet, vornehmlich die der Männer, es soll angeschaut, betrachtet werden. Das Herzeigen ist Exhibitionismus, ist Sexismus.

21.12.21

Beängstigend, was das Älterwerden, gepaart mit zunehmender Vereinsamung, mit den Menchen anzustellen vermag, wie es sie verändern kann. Und  erstaunlich, wie unterschiedlich das Älterwerden verlaufen kann.



20.12.21

Gesprochene Worte, auch verletzende, böse Worte sind endlich, geraten in Vergessenheit, sind irgendwann nicht mehr greifbar, nicht belegbar. Anders ist das mit den geschriebenen Worten, ob auf Papier, per Mail, in einer Website oder mittels einer der gängigen Kommunikationsplattformen. Dort sind sie wie in Stein gemeißelt. Löschen hilft auch nicht richtig weiter, längst können sie als Kopie auf irgendwelchen Datenträgern schlummern. Und irgendwann dem Törichten, dem Wütenden, der nicht an sich halten konnte, vorgehalten werden.

18.12.21

Die Infantilisierung ist wohl nicht aufzuhalten. In allen  Bereichen drängen sich mit Macht die Jungen und Jüngeren nach vorne. "Fridays for Future" ist da nur die Bekannteste Art und Weise. Heftig untersützt von den Älteren, insbesondere von jenen in der "Forever Young Generation" Versammelten, die sich noch jünger gebärden als die reale junge Generation, von der sie bisweilen belächelt werden.



16.12.21

Scholz hat´s nicht leicht. Es ist ein besonnener Mann, redet leise, überlegt, was er sagt. Kein Scharfrmacher, kein Polemiker, kein Fantast, eher ein Pragmatiker. Ob ihm das bei seiner Kanzlerschaft bekommt, ist abzuwarten. Nicht wenige in seinem Umfeld schätzen diese Eigenschaften eher gering.

14.12.21

Zur jeder Meldung - oder jeder Absicht - das richtige Foto suchen. So verfahren nahezu alle Zeitungen. Gibt es eine Negativ-Meldung zu verbreiten, muß ein Foto her, auf dem der Dargestellte wirklich enttäuscht aussieht, gibt es Anlaß zur Freude, zur positiven Berichterstattung, sucht man im Archiv nach Fotos mit entsprechend freundlich dreinblickendem Gesicht. Will man jemanden runterschreiben - soll es ja geben - , wird so lange gesucht, bis das unsympathische Konterfei zur Hand ist. Daß Zeitungen - neben anderen Medien - Meinungen und Stimmungen beeinflussen wollen - man beachte nur die Kommentarspalten - , steht außer Frage. Die Sache mit den gezielt eingesetzten Fotos gehört da natürlich mit zum Handwerkszeug.



13.12.21

30.000 Windkraftanlagen sind derzeit über Deutschland verteilt, es sollen noch rd. 30.000 weitere gebaut werden. Das sind in großem Maße Fluginsekten- und Vögel-Vernichtungsmaschinen, über die jedoch die Befürworter dieser Art von Energiewende nicht reden und nicht schreiben. Kein NABU, kein BUND, keine grüne Partei verliert darüber ein Wort. In zum Teil fragwürdiger Allianz mit einem großen Teil der Medien.

Zum wiederholten Mal: Verschwiegene Nachrichten sind auch Nachrichten.

 

12.12.21

Die neue Außenministerin Baerbock war zum erstenmal in Paris. Die Franzosen werden sich hüten, ein schlechtes Wort über die Frau zu reden. Es gibt diplomatische Spielregeln. Doch es gibt fundamentale Differenzen. Paris betrachtet die Kernergie inzwischen als grüne Energie, schon mit Blick auf die Atom-Reaktoren der 4. Generation. Die Mehrheit der EU-Länder sieht das ebenso. Doch das ficht die neue deutsche Außenministerin nicht an, ihre Unterstützer im eigenen Land gleichermaßen nicht. Der deutsche Sonderweg soll der Welt zeigen, wie man die richtige Energie- und Klimapolitikt macht.



11.12.21

Wie man sich an einen Zustand gewöhnt, den man vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten hatte, nicht an ein solches Szenarium gedacht hatte. Wo man hinkommt, wo man hingeht, überall Masken. Mit dem größten Selbstverständnis getragen. Man trägt selbst, denkt sich nichts mehr dabei, die anderen tragen, sehen aus, als ob sie nie etwas anderes vor dem Gesicht getragen hätten. Anfangs genierte man sich noch dabei, inzwischen mehr oder weniger Alltagsbekleidung.

10.12.21

Sport im 1. Programm. Die Frau für die Zwischenmoderation, eine Mitvierzigerin, ist mit einer unübersehbar auf alt getrimmten, vermutlich so gekauften Jeans unterwegs. Richtige Löcher, wie man sie auch sieht, bevorzugt bei pubertierenden Mädchen, weist das Beinkleid nicht auf. Aber eben auf gebraucht hergerichtet, verschossen, abgescheuert.

Was will die Frau uns damit sagen, würde ich sie fragen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte. Auch als ihr Sendeleiter würde ich sie das fragen.



09.12.21

Natürlich gibt's auch ein Elster-Forum. Die ganze Misere zeigt sich schon in dem Frage- und Antwortspiel dort. Unzählige Beiträge Ratsuchender, weil sie nicht verstehen, wie die Sache funktioniert. Weil sie sich festfahren, weil sie abgeworfen werden und sich völlig neu anmelden müssen, was über Tage dauern kann, da u. a. auch noch per Brief zugestellt wird. Natürlich treiben sich dort auch die bekannten Kenner herum, die mit mehreren Tausend Posts, die sich oft bevorzugt mit Fachbegriffen zu Wort melden, sich mit Abkürzungen hervortun, die der gemeine Anwender nicht kennt. Nur nebenbei angemerkt: Wer mehr als tausend Beiträge in ein Forum tippt, muß sich fragen lassen, was er denn sonst noch so treibt.

08.12.21

Schon mal mit "Elster" die Steuererklärung erstellt? Anfangs ging das noch relativ gut. Doch dann verselbständigten sich offenbar die Programmierer und alle anderen, die von diesem und durch dieses Verfahren ihren Lebensunterhalt bestreiten. Inzwischen das reine Chaos. Sicherheitsverfahren, als ob es um das Einlaßverfahren von Fort Knox geht. Ein abenteuerliches Prozedere. Zum Erklären reichen hier weder Platz noch Willen aus. Deshalb Beschränkung auf die Begriffe, die von den "Elster"-Leuten in die Welt gesetzt wurden:

 

Identifikationsnummer

Persönliches Zertifikat

Zertifikatsdatei (pfx)

Aktivierungs-Datei

persönliche Aktivierungs-Datei

Aktivierungs-Code

persönlicher Aktivierungs-Code

Benutzerkonto

Zugangserneuerung

PIN

Kennwort

persönlicher Schlüssel

 

Alles durcheinander, im fließenden Text oft unterschiedlich bezeichnet, womit man aber denselben 'Vorgang meint. Dem Blogger fällt dazu nur ein, daß man sich vielleicht auch mit der Verkomplizierung des Verfahrens irgendwie unentbehrlich machen will, wichtigtuerisch daherkommt. Was kann ein Hacker, wenn er denn überhaupt Interesse danran zeigte, mit einem geknackten Account bei "Elster" anfangen? Seine Neugier befriedigen? Den Account löschen? Alles ziemlich unergiebig. An Geld kommt er jedenfalls nicht. Wieso begnügen sich eigentlich die Banken, wo es wirklich um Geld und alles drumherum geht, mit User-(Fantasy-)Namen und PIN? Ohne alles das, was "Elster"da in den Ring wirft? Der Blogger ist mit Online-Banking unterwegs, seitdem es das gibt. Und hat noch keinen Pfennig bzw. Cent eingebüßt. Und sein Aktiendepot wurde auch nicht durch fremde Hand dezimiert.

Die nächste Steuererklärung wird er nicht mehr über "Elster" machen. "Aldi" soll jedes Jahr für wenig Geld eine Steuer-DVD auf den Markt werfen, die das Ganze rasch, einfach und übersichtlich erledigt, soll sogar auf die Elster-Zahlen des Vorjahres zurückgreifen können.



07.12.21

Bei 2Gplus oder 3Gplus darf der Test nicht älter als 48 Stunden respektive 24 Stunden sein. Die Inkubationszeit bei Corona beträgt 2 Wochen, darum wohl auch die Quarantänezeit von 2 Wochen.  Wer blickt da noch durch?

02.12.21

Merkel geht. Die Medien - bis auf wenige Ausnahmen - überschlagen sich in Lobpreisungen über sie. Keine kritischen Untertöne? Die "Raute!" spielt eine Rolle, ihr "unprätentiöses" Verhalten, ihre Uneitelkeit, nicht jedoch die ihr angelasteten - aus der Sicht ihrer Kritiker - getroffenen Fehlentscheidungen:

 

Gesetzeswidrige Öffnung der Grenzen mit der Konsequenz unkontrollierter Einwanderung.

Entscheidung, alle Atomkraftwerke abzuschalten.

Verstoß gegen EU-Recht, das  u. a. die Haftung der Europäischen Union sowie aller EU-Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten ausschließt.

Die Bundesrepublik haftet bereits in Folge des sogenannten "Rettungsschirms" für die notleidenden Mitgliedsländer in mehrstelliger Milliardenhöhe, so berichtet das "Handeslblatt".

Abschaffung der Wehrpflicht, Marginalisierung der Bundeswehr.

Unterlassenes Veto gegen finanzpolitische Maßnahmen der EZB, die u.a. durch die Null-%-Zinspolitik dazu führten und führen, daß Sparer, Versicherungspolicen und andere Finanzanlagen Verluste in Milliardenhöhe zu verzeichnen hatten und weiterhin haben.



01.12.21

Preis der Digitalisierung und des Internets. Völlig unbekannte Leute tauchen in und auf hochoffiziellen Websites auf und kommentieren und erklären das Weltgeschehen auf ihre Weise. Und zwar auf durchaus bekannten Websites. Wer sucht sie aus, wer läßt sie auf die Öffentlichkeit los?  Ein Blogg wie dieser hier ist da eine andere Nummer, mehr oder weniger privat, Und das weiß der Besucher auch. Nicht jedoch die Suchmaschinen, nicht die Websites der Provider und anderer Anbieter. Beispielhaft sei hier T-online genannt. Unglaublich, was man da zu lesen bekommt, und zwar zu allen Sach- und Fachgebieten, vor allem zu sämtlichen politisch relevanten Themen und Bereichen. Schaut da niemand vorher mal rein in die Texte, gibt´s da kein Lektorat, das auch gerne gebildet sein darf, um zu verhindern, daß da ureigenste persönliche Neigungen und Meinungen publiziert werden?

30.12.21

Corona beherrscht das öffentliche Leben. Die Zeitungen sind vollgestopft mit Berichten und Zahlen über den Verlauf. Gilt auch für die Leserbriefe; sie kennen fast nur ein Thema. Für andere Dinge ist da kaum Platz. In gewisser Weise zurecht. Doch ein Echo auf die zunehmende Zahl antisemitischer Vorfälle sollte auch möglich sein. War es aber nicht in der örtlichen Presse.



29.11.21

Wieder einer jungen Frau begegnet, deren Jeans an den Beinen mit künstlich hineingeschnittenen Löchern versehen war. An anderen Orten der Welt hat man nicht mal das Nötigste zum Anziehen, bei uns zerschneidet man mutwillig  neuwertige, funktionstüchtige Kleidungsstücke. Dafür gibt es einen Ausdruck: Dekadenz.

28.11.21

Die Wahlschlacht ist geschlagen, die Sieger sonnen sich, die Verlierer lecken ihre Wunden. Die neue  Regierung samt verantwortlichem Personal sortiert sich, die Namen werden gehandelt, wer welches Ministeramt bekleiden wird. Wieder beschleicht den Blogger - wie nach jeder Wahl - ein ungutes Gefühl bei der Betrachtung des zukünftig handelnden politischen Personals quer duch die beteiligten Parteien. Das also sind die Menschen, die Personen, die sich auserwählt fühlen, die Geschicke eine 80-Millionen-Volkes in die Hände zu nehmen. Wem von ihnen würde man – außerhalb des politischen Betriebs –  die Verantwortung für ein im harten Wettbewerb stehendes Wirtschaftsunternehmen übertragen, in dem bei Erfolglosigkeit zumeist die Entlassung ansteht, wer würde es überhaupt schaffen, in die nähere Auswahl für Spitzenpositionen in der Wirtschaft zu gelangen, wer verfügte überhaupt über die unabdingbaren Qualifikationen wie fachbezogene Studiengänge, Diplome und Erfolgsnachweise im bisherigen beruflichen Werdegang für die neue Aufgabe?

Nur in der Politik ist es möglich, ohne jegliche fachliche Voraussetzung Karriere zu machen. Die bloße Mitgliedschaft in einer Partei kann durchaus genügen, wenn Duchsetzungsfähkeit, Selbstdarstellungsdrang und Auftrittssicherheit vorliegen und – bei Wahlen unverzichtbar – kein unsympathisches Äußeres das Erscheinungsbild trübt, um in höchste politische Ämter zu gelangen. Wie sonst ist es möglich, daß zum Beispiel Minister und Ministerinnen für Ressorts ernannt werden, auf deren fachliche Anforderung sie in keiner Weise vorbereitet sind und es durchaus vorkommt, daß sie von heute auf morgen an die Spitze anderer Ministerien verschoben werden?  

 

 



27.11.21

Nanu! Es gibt offenbar mehr Skeptiker und Leugner, was die Sicherheit der Energieversorgung des Landes mit erneuerbaren Energien betrifft. Es soll schon Bundesländer geben, die sich mit Notzuständen befassen und dabei sind, Vorsorge zu treffen, falls der Strom mal ausfallen sollte. Falls die offenbar nicht auszuschließende "Dunkelflaute" - ein Begriff, der in den Medien nur ungern gebracht wird - dann tatsächlich mal einsetzt und die Nachbarländer auch nicht mehr mit Atom- und Kohlestrom aushelfen können oder wollen.

 

26.11.21

Es ist still geworden um die Wölfe im Lande. Sie sind da, und es werden immer mehr. Weiterziehen können die flügge gewordenen Jungwölfe nicht mehr so richtig, denn wo sie hinziehen wollen, sind schon zum Teil ausreichende Populationen vorhanden, die Neuankömmlinge nicht dulden und wegbeißen. Jedes Rudel beansprucht eine gewisse Reviergröße. Und Wald, viel Wald. Die Zeitungen sind schweigsam geworden. Ausgewachsene Wölfe fressen normalerweise zwischen 4 - 6 Kg Fleisch pro Tag. Von ihren Rissen , sprich: Beutezügen, liest man z. B. in den Zeitungen Schleswig-Holsteins so gut wie gar nichts mehr. Weder die Jäger noch die Schafhalter und -züchter kommen zu Wort. Kommt es da wieder zu beunruhigenden Allianzen in der Medienlandschaft mit den politisch Verantwwortlichen , daß über bestimmte Dinge nicht berichtet wird?  Wie zu der Zeit, als bei Verbrechen keine Nationalität der Täter genannt werden durfte? Als in der Odenwaldschule mannigfacher sexueller Mißbrauch mit Schülern vom Lehrpersonal getrieben wurde und das verheimlicht wurde, bis es nicht mehr unter der Decke gehalten werden konnte? Die renommierte Wochenzeitung die "Zeit" hat ihre Kenntnis dieser Ungeheuerlichkeiten so lange es ging zurückgehalten. Die Odenwaldschlule war eine Modell-Schule mit vorgeblich neuen pädagogischen Lehrmethoden, die im Internatsbetrieb als Versuch durchgeführt wurden. Mit einer Veröffentlichung der Verbrechen wollte man das Scheitern dieses Modells nicht publik machen und verschwieg es.

Irgendwann werden wir auch wieder von den Wölfen hören, spätestens dann, wenn vielleicht die ersten Menschen zu Schaden kommen.



25.11.21

Morgen sind wieder die "Freitags-für-Zukunft"-Bewegten auf der Straße. Soweit, so gut. Ob sie mal Gedanken daran verschwenden, daß ihnen - den Jüngeren jedenfalls unter ihnen - mindestens ebenso viel, wenn nicht sogar mehr Ungemach dadurch droht, daß die Menschheit in gar nicht ferner Zukunft mit dem, was auf dem Globus an Nahrungsmitteln produziert werden kann, nicht mehr zu ernähren sein wird? 

Zur Zeit leben rd. 8 Milliarden Menschen auf der Erde, jeden Tag kommt weltweit rd. eine Viertelmillion hinzu. Ende dieses Jahrhunderts werden es, wenn der Geburtenüberschuß in dieser Größenordnung anhält, rd. 15 Milliarden sein . Bevölkerungswissenschaftler warnen seit Jahren vor dieser Zeitbombe, fordern einschneidende Maßnahmen wie Geburtenkontrolle, Aufklärungsarbeit und finanzielle Unterstützung in den Entwicklungsländern, in denen das Hauptproblem für diese Entwicklung zu finden ist.

24.11.21

Antisemitische Aktionen häufen sich, immer mehr Übergriffe auf Menschen jüdischer Herkunft. Verwüstungen jüdischer Friedhöfe, antisemitische Schmierereien. Einer der Gründe - neben den einschlägigigen Delikten der eigenen Bevölkerung - ist der wachsende Anteil von Muslimen im Land, ausgelöst

durch die 2015 begonnene große Einwanderung von Flüchtlingen und Migranten aus den orientalischen Ländern, die meisten unter ihnen muslimischen Glaubens. Inzwischen sinken die Zahlen, doch der Trend ist ungebrochen. Wer will es den Menschen verübeln, aus den von bürgerkriegsähnlichen Zuständen oder wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit  geprägten Heimatländern zu fliehen und ihr Heil im Westen zu suchen. Deutschland ist ob seines relativen Wohlstands nach wie vor ein beliebtes Ziel. Unverändert stehen große Teile der islamischen Welt dem Judentum feindselig gegenüber, und es ist nicht zu erwarten, daß sich an diesem unseligen Zustand absehbar etwas ändert. Somit ist mit einer Zunahme antisemitischer Aktionen in Deutschland zu rechnen.



21.11.21

Zur Zeit sind ca. 30.000 Windkraftanlagen in Betrieb. Um ein Land wie Deutschland nur mit erneuerbarer Energie mit Strom zu versorgen, benötigte man aus heutiger Sicht etwa die doppelte Anzahl. Diese Zahl ist ein Mittelwert, denn die Angaben der Wissenschaftler und Forschungsinstitute weichen zum Teil erheblich voneinander ab. Blickt man weiter in die Zukunft, bezieht den zunehmenden Strombedarf in die Überlegungen mit ein, der durch die so gut wie ausnahmslose Elektrifizierung aller bisherigen benzinangetriebenen PKWs, Busse, LKWs, Schiffe, Flugzeuge, Arbeitsmaschienen und -geräte entsteht, dann stellt sich die Frage, wie dieser ungeheure Strombedarf gedeckt werden soll. Hochrechnungen ergaben, daß alleine die Elektrifizierung der Chemischen Industrie so viel Strom benötigte, wie Deutschland zur Zeit insgesamt verbraucht.

20.11.21

Unternehmen verhandeln bereits mit Versicherungen über das Risiko des Stromausfalls, wenn Wind und Sonne den benötigten Strom nicht mehr liefern - wenn die sogenannte "Dunkelflaute" eintritt: Die Sonne scheint nicht mehr und der Wind bläst nicht mehr - und die laufende Produktion im Fertigungsprozeß zum Stillstand kommt, je nach Art der herzustellenden Waren Verfall oder Zerfall drohen.

Dieses Risiko kannten bzw. versicherten die Versicherer bislang nicht. Ein bisher unbekanntes Risiko. Zukünftig offenbar ein nicht auszuschließendes Szenarium. Grundlast-Energieerzeugung durch Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke, die einspringen könnten, gibt es in absehbarer Zeit nicht mehr. Also Strom aus anderen Ländern beziehen, die ihre Kohle- und Kernkraftwerke nicht abzuschalten beabsichtigen. Wenn diese Länder - aus welchen Gründen auch immer - nicht liefern können oder wollen, wird es dunkel in Deutschland.



19.11.21

Hape Kerkeling macht bei den sogenannten "Sozialen Medien" nicht mit, dazu bekennt er sich. Dann sei er eben ein "Gestriger". Kein Twitter, kein Facebook, kein Instagram und andere Treffpunkte im Netz, in dem sich wohl die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung aufhält. Respekt! Habeck hat das auch getan, hat sich aus diesen mehr oder weniger Quaselbuden zurückgezogen, es sei denn, er ist zurückgekehrt in die Welt der "Follower", der "Likes", der "Freunde" . Dorthin, wo alle schreiben, auch die, die ansonsten niemand zur Kenntnis nimmt, die keiner hört, die sich nirgendwo sonst zeigen und darstellen können, nur dort ihre Selbstdarstellung betreiben können.

18.11.21

Demos mit Kindern an der Hand oder auf dem Arm. Die Kinder rufen Parolen, die sie nicht verstehen, halten Pappschilder hoch mit Texten, die sie nicht geschrieben haben, erst recht nicht verstehen können. Instrumentalisierung der Kinder könnte man das bezeichnen.